Wolfgang Petry - Mein Zuhaus - 1996 Unser Dorf war so klein, doch ich war nie allein, denn Mama war ja da und zuhaus lag nah. Und die Luft roch nach Heu. Jeder Morgen war neu Und der Tag ging im Fluge vorbei Mein Zuhaus, das liegt heut ganz am Ende der Zeit, zwischen Bergen und Meer, tausend Tr?ume von hier. Ich kenn dort jedes Haus, jeden Pflasterstein, denn ich war dort als Junge daheim. Im Herzen bin ich Kind geblieben. Ich schliess die Augen und bin Zuhause. Ich sp?r den Wind in meinen Haaren. Wie stolz wir waren zu jener Zeit Mein Zuhaus, das liegt heut ganz am Ende der Zeit, zwischen Bergen und Meer, tausend Tr?ume von hier. Ich kenn dort jedes Haus, jeden Pflasterstein, denn ich war dort als Junge daheim. Wir spielten R?uber und verstecken, die ganze Welt war noch zu entdecken. Und nur der Schrei des wilden Falken hoch in den Wolken klang nach Gefahr Mein Zuhause, das liegt heut unerreichbar weit, denn man hat ?ber Nacht eine Grenze gebaut. Ich kann nie mehr zur?ck in der Heimat sein. Nur als Junge war ich dort daheim.